So nette Kleinteile erhöhen die Lust am Stricken doch erheblich. Man hat was fertig und staunt.
Gearbeitet mehr oder weniger nach dieser Anleitung: http://www.langhaarwiki.de/wiki/Calorimetry
Mein Kaufgarn entsprach nicht den Angaben und ich mußte die Maschen- und Reihenzahl verkleinern. Maschenzahl teilbar durch 4 und ungerade Reihenzahl hin, Mittelreihe, ungerade Reihenzahl zurück schein das verkürzte Rezept zu sein. Nur der Schluß wird bei mir noch nicht so, wie er in der Anleitung steht. Aber das sieht man ja nicht. :-)
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Mein Schaaatz...
Spinnrad aus der Mittellausitz (Gegend um Hoyerswerda) Wer weiß mehr?
Höhe: 98cm
Höhe des Einzugslochs: 80cm
Durchmesser Schwungrad: 50cm
Höhe: 98cm
Höhe des Einzugslochs: 80cm
Durchmesser Schwungrad: 50cm
Dienstag, 4. Oktober 2011
Es zackelt wieder...
Ein weiterer Schritt in der Faserverarbeitung: Nach dem Sonnenfärben meiner cremig-weißen Zackelschafwolle mit Zwiebelschalen ist daraus jetzt Garn gesponnen und verzwirnt.
Das Färbeergebnis von Zwiebelschalen und Alaun-Direktbeize besticht eher durch subtilen Charm. Es paßt farblich aber wunderbar zu der verunglückten Eisenweiterentwicklung.
Die erste Hälfte des fertigen Zwirns. Die Lauflänge trage ich mal nach, wenn alles fertig ist. Den ursprünglichen Plan, alles mit der Handspindel zu verspinnen, habe ich aus Zeitgründen aufgegeben. Solange das Tradi noch bei mir steht, will ich es auch fleißig nutzen! Jetzt ist niur die Frage, was mache ich aus dem doch sehr kratzigen Garn? Wenn es sich ergibt, vielleicht ein Webstück fürs Mittelalter.
Das Färbeergebnis von Zwiebelschalen und Alaun-Direktbeize besticht eher durch subtilen Charm. Es paßt farblich aber wunderbar zu der verunglückten Eisenweiterentwicklung.
Die erste Hälfte des fertigen Zwirns. Die Lauflänge trage ich mal nach, wenn alles fertig ist. Den ursprünglichen Plan, alles mit der Handspindel zu verspinnen, habe ich aus Zeitgründen aufgegeben. Solange das Tradi noch bei mir steht, will ich es auch fleißig nutzen! Jetzt ist niur die Frage, was mache ich aus dem doch sehr kratzigen Garn? Wenn es sich ergibt, vielleicht ein Webstück fürs Mittelalter.
Dienstag, 27. September 2011
Ofengemüse
Mein neues Lieblings-Herbstessen: Ofengemüse
- Kartoffeln und Hokkaido-Kürbis.
Geht schnell, ist lecker!! Das ist ein vegetarisches Hauptgericht für 2 Personen oder Gemüse- und Sättigungsbeilage für 4, schätze ich.
Zu diesen leckeren Bildern gibt es natürlich ein Rezept.
Allerdings sind die Mengenangaben ein wenig mit Vorsicht zu genießen. Ich koche hauptsächlich frei Schnauze, sozusagen. Wichtig ist, daß das Blech hübsch voll ist und am Ende alle satt sind. Kreative Abwandlungen sind ein Muß!
Zutaten:
600g Kartoffeln
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Möhren
1 große Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1/2 Packung Schafsfeta
Öl
Zitronensaft
Gewürze (u.a. Muskat, Kümmel, Schwarzkümmel, Cumin, Sellerie, Liebstöckel, Oregano, Salz, Pfeffer)
Zubereitung:
Gemüse waschen und putzen, beim Kürbis die Kerne enfernen, Kartoffeln und Kürbis brauchen nicht geschält zu werden,
in mundliche Stücke schneiden (ca. 3cm Kantenlänge;-))
auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, Zwiebel und Knobi großzügig über das Blech verteilen,
Zitronensaft über das Gemüse spritzen,
Gemüse mit Öl einpinseln,
kräftig würzen,
im vorgeheizten Ofen bei 180° 20-25 min garen,
10 min vor Ende der Garzeit den Feta auf dem Blech verteilen
Piep, piep, piep, guten Appetit!
Das Rezept kann mit allem möglichen Gemüse abgewandelt werden - Champignons, Brokkoli, Zucchini, Lauch... Größe der Stückchen der Garzeit der Kartoffeln anpassen. Alle möglichen Grillsoßen passen gut dazu. Und Fleischesser können ja das ihrige dazu brutzeln.
Wenn jemand das Rezept probiert, würde ich mich über Feedback freuen. Ist der Text verständlich? Fehlt etwas?
- Kartoffeln und Hokkaido-Kürbis.
Geht schnell, ist lecker!! Das ist ein vegetarisches Hauptgericht für 2 Personen oder Gemüse- und Sättigungsbeilage für 4, schätze ich.
Zu diesen leckeren Bildern gibt es natürlich ein Rezept.
Allerdings sind die Mengenangaben ein wenig mit Vorsicht zu genießen. Ich koche hauptsächlich frei Schnauze, sozusagen. Wichtig ist, daß das Blech hübsch voll ist und am Ende alle satt sind. Kreative Abwandlungen sind ein Muß!
Zutaten:
600g Kartoffeln
1/2 Hokkaido-Kürbis
2 Möhren
1 große Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1/2 Packung Schafsfeta
Öl
Zitronensaft
Gewürze (u.a. Muskat, Kümmel, Schwarzkümmel, Cumin, Sellerie, Liebstöckel, Oregano, Salz, Pfeffer)
Zubereitung:
Gemüse waschen und putzen, beim Kürbis die Kerne enfernen, Kartoffeln und Kürbis brauchen nicht geschält zu werden,
in mundliche Stücke schneiden (ca. 3cm Kantenlänge;-))
auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, Zwiebel und Knobi großzügig über das Blech verteilen,
Zitronensaft über das Gemüse spritzen,
Gemüse mit Öl einpinseln,
kräftig würzen,
im vorgeheizten Ofen bei 180° 20-25 min garen,
10 min vor Ende der Garzeit den Feta auf dem Blech verteilen
Piep, piep, piep, guten Appetit!
Das Rezept kann mit allem möglichen Gemüse abgewandelt werden - Champignons, Brokkoli, Zucchini, Lauch... Größe der Stückchen der Garzeit der Kartoffeln anpassen. Alle möglichen Grillsoßen passen gut dazu. Und Fleischesser können ja das ihrige dazu brutzeln.
Wenn jemand das Rezept probiert, würde ich mich über Feedback freuen. Ist der Text verständlich? Fehlt etwas?
Sonntag, 18. September 2011
Lazy Kate - zwirnen wie die Großen
Heute war draußen Mistwetter, also die beste Zeit zum herumwollen und basteln.
Das Ergebnis ist ein weiterer Strang schwarzer navajogezwirnter Merinowolle für meine Trachtenstrickjacke und... TADAAA... eine Lazy Kate!!!
Gestern abend hat nämlich das zwirnen mit meinem Provisorium keinen Spaß mehr gemacht, weil sich die Spule andauernd verkantet hat und der Faden ständig riß und nicht abrollte und generell unkooperativ war. Und so eine Lazy Kate schwirrte mir schon länger im Kopf herum. Gestern war ich noch im Baumarkt, Häkchen und Federchen erstehen und heute habe ich dann über der Konstruktion gesessen. Auf die unsichtbaren Holzdübel unten bin ich am meisten stolz, weil ich sowas vorher noch nicht gemacht habe. Außerdem ist mein Werkzeug nur so lala. Für die Ästhetik schwebt mir vor, das Gestell noch mal ordentlich zu schleifen und ihm dann einen hübschen Anstrich zu verpassen. So a la Bauernmalerei vielleicht.
Jedenfalls kann ich damit dann bald auch ganz feine Garne verzwirnen, weil sie nicht mehr beim Abrollen reißen werden. Lacetücher, ich komme!!!
Freitag, 16. September 2011
Sonnenfärben mit Pflanzen
Mein Versuch des Sonnenfärbens mit Pflanzen war nur teilweise erfolgreich. Zwiebelschalen mit Alaun ergab ein nettes Bananengelb. Die Zwiebelschalen mit Alaun und Eisen wollten erst gar nicht färben. Dann habe ich noch mal ein größeres Glas und mehr Schalen bemüht und auch da ergab sich nichts. Also habe ich, um das Material noch irgendwie zu retten, den Glasinhalt 1h gekocht. Und siehe da:

Messinggelb? Naja, irgendwie wird´s schon heißen. Es wird jetzt jedenfalls mit der Mittelalterhandspindel dünn gesponnen. Alles weitere ist noch unklar. Ich weiß noch nicht mal, wie ich es verzwirne.
Messinggelb? Naja, irgendwie wird´s schon heißen. Es wird jetzt jedenfalls mit der Mittelalterhandspindel dünn gesponnen. Alles weitere ist noch unklar. Ich weiß noch nicht mal, wie ich es verzwirne.
Sonntag, 28. August 2011
Und gestrickt habe ich auch...
Und zwar Strickfilz-Hausschuhe. Ich bin fast süchtig... Es ist schön, mal etwas Fertiges in der Hand zu haben! Gestrickt habe ich mit meiner handgesponnenen, Liguster-gefärbten Coburger Fuchs-Wolle.

Besonders gefällt mir, daß man die Strickstruktur noch sieht. Und ich habe den Eindruck, daß die Wolle durch das Filzen noch mal weicher geworden wäre. Aber das kann auch Einbildung der stolzen Handwerkerin sein. Zuerst hatte ich noch versucht, per Hand zu filzen. Nachdem das aber eine Ewigkeit zu dauern drohte, habe ich die Teile mutig bei 40 Grad in die Waschmaschine geworfen und mitten im Waschgang wieder rausgeholt. Das werde ich beim nächsten Strickfilzteil auf jeden Fall gleich so machen.

Die Hausschuhe waren (für meine Verhältnisse) schnell fertig. 1. Tag stricken, 2. Tag filzen. Und wenn sie sich gleich im ersten Winter durchlatschen sollten, kann man schnell neue machen. Jedenfalls muß ich jetzt nicht mehr die mühsam genadelten Mittelaltersocken auftragen.:-)

Besonders gefällt mir, daß man die Strickstruktur noch sieht. Und ich habe den Eindruck, daß die Wolle durch das Filzen noch mal weicher geworden wäre. Aber das kann auch Einbildung der stolzen Handwerkerin sein. Zuerst hatte ich noch versucht, per Hand zu filzen. Nachdem das aber eine Ewigkeit zu dauern drohte, habe ich die Teile mutig bei 40 Grad in die Waschmaschine geworfen und mitten im Waschgang wieder rausgeholt. Das werde ich beim nächsten Strickfilzteil auf jeden Fall gleich so machen.

Die Hausschuhe waren (für meine Verhältnisse) schnell fertig. 1. Tag stricken, 2. Tag filzen. Und wenn sie sich gleich im ersten Winter durchlatschen sollten, kann man schnell neue machen. Jedenfalls muß ich jetzt nicht mehr die mühsam genadelten Mittelaltersocken auftragen.:-)
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